Freitag, 27. Juli 2012

Das Projekt geht weiter !

Heute kam die Information aus Göttingen von der Gesellschaft für bedrohte Völker, die Sicherheitslage in Darfur läßt es zu, dass das Projekt wieder weiter gehen kann und es werden wieder Spenden benötigt für die Solarkocher und die neuen Schulungen, die noch dieses Jahr stattfinden sollen. 


Seit 40 Jahren gibt es im Sudan Vertreibung und Völkermord. Tausende von Frauen wurden seit Beginn des Völkermordes 2003 in Dafur vergewaltigt. Viele Frauen trauen sich nicht mehr ihre Flüchtlingslager zu verlassen um Feuerholz zu suchen. Denn weiterhin werden sie so täglich Opfer von Gewalt.

In dem Buch von Halima Bashir: Mein Weg aus der Hölle von Darfur, schildert die junge Ärztin Halima Bashir ihre Flucht aus Darfur. Ich verleihe das Buch gerne. Schreibt mir wenn ihr es lesen wollt.

Gemeinsam mit Partnern aus Darfur setzt sich der Förderverein für bedrohte Völker für einen besseren Schutz dieser Frauen ein.

Hier könnt ihr zu dem Thema noch mehr lesen unter RettetDarfur der Gesellschaft für bedrohte Völker !

Schon mit 20 Euro können die Frauen wirksam gegen Gewalt geschützt werden.

Denn soviel kostet ein Solarkocher und eine Schulung in diesem auch die Umwelt schonenden Kochen. So können Frauen ihre Kinder und Familien mit warmem Essen versorgen ohne dabei in Gefahr zu geraten Opfer von Gewalt zu werden .
 
Wer wieder mitmachen und das Projekt unterstützen möchte, schreibt mir bitte an: wollenaturfarben@web.de, was er spenden möchte, mit Foto und genauer Beschreibung, dann stelle ich es ein und koordiniere Spenderin und Empfängerin. Als Spenden wäre alles an Textilem super, wie z.B. Handgesponnenes, Art Yarn, Garne, Gefilztes, Gestricktes, Gehäkeltes, Spinnfutter, Stoff, Textile Literatur, usw.....

Jeder Euro den ich hier einnehme wird als Spende für Solarkocher an den Förderverein der Gesellschaft für bedrohte Völker geschickt.


Bitte unterstützt das Projekt wieder, indem ihr es weitersagt und textile Artikel kauft oder spendet.

Herzlichen Dank 
Anke

Ich verließ meine Mutter in Darfur

Regelmäßig lese ich im Save Darfur Blog über den aktuellen Stand in Darfur. Hier habe ich den Betrag " I left my mother in Darfur" von Niemat Ahmadimal übersetzt:


Meine Mutter bestand darauf, dass ich gehe - und ich weiß, es war das Härteste, was sie jemals zu tun hatte.

Als der Genozid in Darfur begann und Angriffe der Janjaweed und sudanesischen Streitkräfte immer schlimmer wurde, stand ich
zusammen mit vielen anderen Frauen unseres Volkes auf und wir verlangten, dass wir geschützt werden.

Wir wurden schikaniert und bedroht, und ich wurde ein Ziel für das Töten durch die Regierung. Meine Familie und Freunde rieten mir, aus dem Sudan zu fliehen, aber ich weigerte mich, das Land zu meiner eigenen Sicherheit zu verlassen, während meine Leute starben.

Schließlich war es meine Mutter, die darauf bestand dass ich gehe , sie sagte: " Wenn du bleibst , können wir alle getötet werden. Wenn du in Sicherheit bist, kannst du für uns sprechen und der Welt von unserem Leidens erzählen. "

Ich kann mir nicht vorstellen, wie schwer das für sie war - aber durch sie habe ich bis heute überlebt und wegen ihr kann ich Allen die zuhören über das Leiden von Frauen, Männer und Kinder in Darfur erzählen.


Obwohl es heute noch immer großes Leiden in Darfur gibt, wurde für meine Mutter ein Traum wahr. Ich wurde ihre Stimme, spreche in regionalen und internationalen Foren und trete ein für den Schutz für mein Volk, kämpfe für den Frieden und für Gerechtigkeit für mein Volk.

Die Aufklärung der Welt über die Situation in Darfur ist eine unglaubliche Herausforderung - so brauche ich Ihre Hilfe.
Heute werden die Angriffe in Darfur fortgesetzt. Dörfer werden noch immer regelmäßig verbrannt, und viele Frauen leben mit der ständigen Angst vor Vergewaltigung und Körperverletzung.

Ganz herzlichen Dank an alle bisherigen Unterstützerinnen und Unterstützer des Projektes !